Aktivitäten und News

Überblick über unsere bisherigen Aktivitäten, News und der nächsten Schritte

01. März 2026: Bürgerentscheid in Wendelstein: Ergebnis und Wahlbeteiligung

 

07. Februar 2026: Informationsveranstaltung in den St. Wolfgang Stuben in Röthenbach St. W.

 

25. Januar 2026: Bürgerentscheid in Schwanstetten: Ergebnis und Wahlbeteiligung

 

24. Januar 2026: Berichterstattung im meier Magazin und für das Mitteilungsblatt Wendelstein und Schwanstetten

 

15. Januar 2026: Schreiben an die Regierung von Mittelfranken u. Landkreis Roth incl. Anlagen / Einwand gegen die Ausweisung des Vorranggebietes WK 402 des Regionalen Planungsverbandes der Region Nürnberg 7

 

11. Januar 2026: Informationsveranstaltung in der Bürger Stub'n in Schwanstetten

 

20. Dezember 2025: Berichterstattung im meier Magazin und für das Mitteilungsblatt Wendelstein und Schwanstetten

 

11. Dezember 2025: Markt Wendelstein - Bürgerbegehren wurde für zulässig erklärt

 

07.Dezember 2025: Teilnahme mit einem Stand am Thomasmarkt in Schwanstetten

 

18. November 2025: Ergebnis der Gemeinderatssitzung vom 18.11.2025 und BI-Entscheidung

 

17. November 2025: Bürgerbegehren in Wendelstein zum 2. Mal eingereicht

 

13. November 2025: Gemeinsames Gespräch mit den beiden Gemeinden 

 

28. Oktober 2025: Markt Schwanstetten - Bürgerentscheid erfolgreich herbeigeführt

 

23. Oktober 2025: Bürgerbegehren für die Marktgemeinde Wendelstein wird als unzulässig zurückgewiesen

 

18. Oktober 2025: Berichterstattung im meier Magazin und für das Mitteilungsblatt Wendelstein und Schwanstetten (nicht veröffentlicht)

 

10. Oktober 2025: Zweite Bürgerbegehren in Schwanstetten zum 2. Mal eingereicht

 

6.Oktober 2025: Planungsverband bestätigt die 32 neuen Vorranggebiete

 

29. September 2025: Bürgerbegehren für die Marktgemeinde Schwanstetten wird als unzulässig zurückgewiesen

 

Ende September 2025: Berichterstattung im meier Magazin und Mitteilungsblatt Wendelstein und Schwanstetten
 

23. September 2025: Übergabe der Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren in Wendelstein
 

23. September 2025:  Übergabe der bei uns eingegangenen Einwendungen an Bürgermeister Werner Langhans

 

29. August 2025: Übergabe der Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren in Schwanstetten

 

Ende Juli 2025: Berichterstattung im Mitteilungsblatt Wendelstein + Schwanstetten sowie im meier Magazin

 

Anfang Juli 2025: Beginn der Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren in Wendelstein und in Schwanstetten

 

Ende Juni 2025: Berichterstattung im Mitteilungsblatt Wendelstein + Schwanstetten sowie im meier Magazin

 

11. Juni 2025: Übergabe der bei uns eingegangenen Einwendungen an Bürgermeister Robert Pfann 

 

20. Mai 2025: Abgabefrist von Einwendungen an den Planungsverband Region Nürnberg (7)

 

Anfang Mai 2025: Berichterstattung im Mitteilungsblatt Wendelstein + Schwanstetten sowie im meier Magazin

 

10. Mai 2025: Informationsveranstaltung beim FV Wendelstein e. V. 1923

                          - Präsentation individuelle Situation am Standort WK 402 

                          - Fachvortrag mit allgemeinen Informationen zu erneuerbaren Energien und Windkraft

 

Ab Mitte April 2025: Gleichzeitige Onlinestellung unserer Website inklusive Muster-Stellungnahmen

 

Ab Mitte April 2025: Flyerverteilung - Start unserer Informationskampagne

Ergebnisse des Bürgerentscheids in der Marktgemeinde Wendelstein vom 01.03.2026: Darstellung der Abstimmungsergebnisse zum Ratsbegehren, zum Bürgerbegehren sowie zur Stichfrage – ergänzt durch ein Diagramm zur anschaulichen visuellen Aufbereitung.

Bürgerentscheid am 01.03.2026: Ergebnis und Wahlbeteiligung

Am Sonntag, 01. März 2026, wurde der Bürgerentscheid in Wendelstein durchgeführt. Insgesamt haben 6.090 Bürgerinnen und Bürger daran teilgenommen. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 46,86 %

Zusammenfassend entfielen in der Stichfrage von den gültigen Stimmen 3.924 (rund 2/3) auf das Ratsbegehren und 2.045 Stimmen (rund 1/3) auf das Bürgerbegehren. Das Quorum (20% aller Stimmberechtigten hätten mit „Ja“ stimmen müssen) sowie die Mehrheit der gültigen „Ja“-Stimmen wurden somit nicht erreicht.

Wir als Bürgerinitiative bedanken uns ausdrücklich für diese hohe Beteiligung. Sie zeigt deutlich, wie wichtig vielen Menschen in unserer Gemeinde dieses Thema ist. Dass so viele von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben, verstehen wir als starkes Zeichen dafür, dass bei einem Vorhaben mit so weitreichenden Auswirkungen ein Mitentscheidungsrecht gewünscht war.

Der Bürgerentscheid wurde erst durch monatelangen Einsatz und trotz verschiedener Hürden möglich. Umso mehr freut es uns, dass so viele Bürgerinnen und Bürger von ihrem Mitbestimmungsrecht Gebrauch gemacht haben. 

Gleichzeitig bedauern wir, dass mit diesem Ergebnis kein ablehnendes Signal an Fremdinvestoren und an die Gemeindevertretung gesendet wurde. Ein aus unserer Sicht erfolgreicher Bürgerentscheid hätte für die Gemeinde eine einjährige rechtliche Bindungswirkung entfaltet und eine Mitwirkung an der Planung von Windrädern ausgeschlossen. Zudem wäre damit ein deutliches politisches Signal verbunden gewesen – sowohl gegenüber der Gemeinde als auch gegenüber Investoren –, dass ein solches Vorhaben dem ausdrücklich geäußerten Willen der Bürgerschaft widerspricht und auch über die gesetzliche Bindungsfrist hinaus als Orientierung für zukünftige Entscheidungen hätte dienen können.

Aus unserer Sicht liegt es nun umso mehr in der Verantwortung der Gemeinde, die weiteren Schritte sorgfältig abzuwägen. Ihre Aussage, den Bau nach eigenen Worten „ergebnisoffen prüfen“ zu wollen, nehmen wir ernst und sie beim Wort. 

Wir werden den weiteren Prozess aufmerksam verfolgen. Mit unserem Wissen, unserer fachlichen Expertise und den in den vergangenen Monaten gewonnenen Erkenntnissen stehen wir weiterhin für einen offenen und sachlichen Austausch zur Verfügung. Zugleich werden wir die Entwicklungen kritisch verfolgen, Entscheidungen sorgfältig hinterfragen und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger konstruktiv Beiträge bringen.

Unser Anspruch bleibt es, zu einer nachvollziehbaren, sachgerechten und langfristig tragfähigen Lösung beizutragen – im Interesse der gesamten Gemeinde und ihrer Bevölkerung.

Fünf informative Fachvorträge stießen auf reges Interesse. Die Bürgerinnen und Bürger verfolgten die Inhalte aufmerksam, was zu einer angenehmen Atmosphäre beitrug.

Informationsveranstaltung in Wendelstein - Röthenbach St. W.

Am Samstag, den 07.02.2026, um 15.00 Uhr führten wir in den St. Wolfgang Stuben in Röthenbach unsere Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde Wendelstein durch. Ziel der Veranstaltung war es wie in Schwanstetten zuvor, die mit dem geplanten Windkraftvorhaben verbundenen Einwände, Bedenken und Risiken umfassend, transparent und faktenbasiert darzustellen und zu erläutern.

Im Fokus standen dabei folgende Themen:

1. Windkraft aus technischer und wirtschaftlicher Sicht
Referent: Reinhold Langenberg, Dipl. Kaufmann u. Ingenieur f. Informatik
Referent: Siegfried Husemeier, Dipl.-Ing. Maschinenbau
2. Vogelschutzgebiet SPA - NATURA 2000
3. Gefährdung von Boden und Wasser
Michael Wodarozyk, Dipl.-Ing. Maschinenbau, TU
4. Schall durch Windräder im WK 402
Referent: Peter Fischer, Dipl.-Ing. Werkstoffwissenschaften
5. Windräder und ihre Wirkung auf die Gesundheit
Referentin: Petra Strobelt-Lockenvitz, Dipl. Volkswirtin, Therapeutin für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)

Wir bedanken uns herzlich bei allen Anwesenden für ihr Kommen und ihr Interesse.

Bürgerentscheid am 25.01.2026: Ergebnis und Wahlbeteiligung

Am Sonntag, den 25.01.2026, hatten in alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht per Briefwahl abgestimmt hatten, die Möglichkeit, ihre Stimme beim Bürgerentscheid in Schwanstetten abzugeben.

Das vorläufige Wahlergebnis zeigt eine hohe Wahlbeteiligung von 53,15 %. Dies bestätigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger aktiv über die geplanten Windräder mitentscheiden wollten. Gleichzeitig deutet das Ergebnis auf eine breite Akzeptanz hin: 2.088 Bürgerinnen und Bürger aus der Marktgemeinde Schwanstetten haben sich dafür ausgesprochen, während 1.025 Wählerinnen und Wähler gegen die Windräder gestimmt haben. Als Nächstes haben die Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde Wendelstein die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. 

Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürger für die aktive Wahlbeteiligung.

v. links:Siegfried Husemeier, Reinhold Langenberg

Zeitungsbericht im Schwabacher Tagblatt vom 20.01.2026 siehe hier.

Info-Veranstaltung in Schwanstetten

Am Sonntag, 11.01.2026, um 16.00 Uhr, hat die Bürgerinitiative in der Bürger Stub’n Schwanstetten ihre eigene Infoveranstaltung ausgerichtet. Die Veranstaltung hatte folgende Themen zum Inhalt:

1. Windkraft aus technischer und wirtschaftlicher Sicht
Referent: Reinhold Langenberg, Dipl. Kaufmann u. Ingenieur f. Informatik
Referent: Siegfried Husemeier, Dipl.-Ing. Maschinenbau
2. Schall durch Windräder im WK 402
Referent: Peter Fischer, Dipl.-Ing. Werkstoffwissenschaften
3. Windräder und ihre Wirkung auf die Gesundheit
Referentin: Petra Strobelt-Lockenvitz, Dipl. Volkswirtin, Therapeutin für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)
4. Vogelschutzgebiet SPA - NATURA 2000
5. Gefährdung von Boden und Wasser
Michael Wodarozyk, Dipl.-Ing. Maschinenbau, TU

Die von den Anwesenden gestellten Fragen bestätigen, dass die Vorträge aufmerksam verfolgt wurden. Aufgrund der Fülle der Themen ließ sich bedauerlicherweise nicht in dem gewünschten Umfang alles gemeinsam ausdiskutieren. Die BI überzeugte mit faktenbasierten Darstellungen. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Vorträgen sind durch einen Klick auf die jeweiligen Themen nachlesbar. Wir bedanken uns bei allen Anwesenden für Ihr Kommen und Ihr Interesse.

Thomasmarkt in Schwanstetten

Am Sonntag, den 07.12.2025 waren wir beim jährlich stattfindenden Thomasmarkt in Schwanstetten mit einem Stand vertreten. 

Den Besucherinnen und Besuchern wurde Glühwein, Kinderpunsch und Mini-Lebkuchen angeboten. Es herrschte eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. 

Bei den Gesprächen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierten wir über unsere Arbeit, Einwände und den aktuellen Stand der Debatte rund um das noch nicht durch die Bezirksregierung bestätigte Windkraftvorranggebiet WK 402 sowie den bevorstehenden Bürgerentscheid. Die Resonanz war ausgesprochen positiv, und es wurden zahlreiche anregende Gespräche geführt.

Markt Wendelstein - Bürgerbegehren wurde für zulässig erklärt

Mit veränderter Fragestellung und Begründung haben wir auch in Wendelstein im zweiten Anlauf den Durchbruch erzielt.

Der Marktgemeinderat Wendelstein hat am 11.12.2025 in seiner Sitzung das am 17.11.2025 neu eingereichte Bürgerbegehren auf Durchführung eines Bürgerentscheids für zulässig erklärt.

Innerhalb von 10 Tagen wurden insgesamt 1.510 Unterstützer-Unterschriften gesammelt und am 17.11.2025 dem ersten Bürgermeister Werner Langhans übereicht.  Das Quorum von 1.175 Unterschriften (9 % der Wahlberechtigten) war damit erneut deutlich überschritten. In der Weihnachtssitzung wurde das Bürgerbegehren kommentarlos und einstimmig von den Gemeinderäten durchgewunken.

Die Marktgemeinde müsste nun innerhalb von drei Monaten den Termin für einen Bürgerentscheid festlegen. Es soll jedoch erst das Ergebnis des Bürgerentscheids in Schwanstetten abgewartet werden, der am 25.01.2026 stattfindet. Sollten wir z.B. den Bürgerentscheid in Schwanstetten klar gewinnen, könnte gegebenenfalls die Marktgemeinde Wendelstein angesichts eines mutmaßlich zu erwartenden ähnlichen Ergebnisses unsere Forderung zu eigen machen. 

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für Ihr Engagement und werden zeitnah über die weitere Entwicklung berichten.

Ergebnis der Gemeinderatssitzung vom 18.11.2025 und BI-Entscheidung

Die Bürgerinitiative Gegenwind Wendelstein-Schwanstetten (kurz BI) hat die Ziele des Bürgerbegehrens für Schwanstetten vollständig erreicht: Das Begehren wurde formell und inhaltlich für gültig erklärt, wodurch eine demokratische Abstimmung der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht ist.

Die Verwaltungsspitzen der Gemeinden Wendelstein und Schwanstetten  haben der BI bei einem gemeinsamen Gespräch nun folgenden Kompromiss vorgeschlagen:

Moratorium:
1) Die BI nimmt das Bürgerbegehren zurück, die Gemeinden verzichten zwei Jahre lang auf jede Beteiligung am Bau und Betrieb von Windkraftanlagen im Gemeindegebiet. Verhandlungen zur Flächensicherung bleiben jedoch möglich und entsprechende Verträge mit den Eigentümerinnen und Eigentümern können geschlossen werden. Nach Ablauf der zwei Jahre soll ein Ratsbegehren initiiert werden, in dem die Bürger über eine Beteiligung der Kommunen an der Windkraft und der Gründung einer Betreibergesellschaft abstimmen können. 
2) Es findet eine gemeinsame öffentliche Kommunikation statt.
3) Kommt das Moratorium nicht zu Stande, wird empfohlen, die Fragestellung des Bürgerbegehrens als Ratsbegehren anzunehmen und zu beschließen. Somit wäre ein Bürgerentscheid hinfällig.

Diese Beschlussvorlage stand auf der Tagesordnung des Gemeinderats von Schwanstetten, worüber die Gemeinderäte wie folgt abgestimmt haben:

1) und 2) Die CSU, Freie Wähler und Bürgermeister Pfann stimmten zu; Gegenstimmen kamen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. 
Abstimmungsergebnis: 10 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen
3) Die Parteien waren sich einig, dass das Bürgerbegehren nicht einfach angenommen wird und eine demokratische Abstimmung wichtig sei. Dieser Punkt wurde während der Sitzung abgeändert, so dass über die Durchführung eines Bürgerentscheids abgestimmt werden konnte. Termin: 25.01.26 oder zusammen mit der Kommunalwahl am 08.03.26.
Abstimmungsergebnis: 18 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung

Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile lehnen wir das Moratorium als Alternative ab und halten am Ziel „Bürgerentscheid“ fest.

Begründung: 

  • Der Beschluss eines Moratoriums in der Ratsversammlung vom 18.11.25 erfolgte lediglich mit einer knappen Stimmenmehrheit. Dadurch steigt die Gefahr, dass der Beschluss in Folge von Änderungen der Mehrheitsverhältnisse wieder aufgehoben oder geändert wird.
     
  • Juristisch bietet ein Moratorium keine ausreichende Rechtssicherheit: Anders als beim Bürgerentscheid sind die Beschränkungen für die Gemeinde und die Fristen nicht gesetzlich festgelegt. Das macht Planungen unsicher und vor dem Hintergrund der bevorstehenden Kommunalwahlen abhängig von künftigen politischen Mehrheiten.
     
  • Im Vorgespräch haben sich die Verwaltungsspitzen darauf festgelegt, den Bau der Windkraftanlagen um jeden Preis zu verfolgen, obwohl hierfür keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Diese Haltung erhöht die Wahrscheinlichkeit wirtschaftlicher oder politischer Drucksituationen, die das Moratorium entwerten könnten.
     
  • Die BI (Bürgerinitiative) müsste dem Bestand des Ratsbeschlusses absolut vertrauen können. Angesichts der knappen Mehrheit besteht die reale Gefahr, dass der Ratsbeschluss durch künftige Beschlüsse mit einfacher Mehrheit aufgehoben oder geändert wird.
     
  • Ein zusätzlicher Risikofaktor: Die zugesagte zweijährige Dauer des Moratoriums ist unsicher. Bereits in der Sitzung wurde darauf hingewiesen, dass  – sobald die Grundstücke gesichert sind – auch vor Ablauf des zweijährigen Moratoriums die Bürgerbefragung durchgeführt und anschließend mit Planung und Bau der Windräder begonnen werden könnte.
     
  • Insgesamt führt das Moratorium zu erhöhter Planungs- und Umsetzungsunsicherheit.

Das eindeutige Abstimmungsergebnis der Gemeinderäte belegt zudem deutlich, dass der Bürgerentscheid dem Moratorium vorzuziehen ist. Die BI übernimmt Verantwortung, indem sie von Anfang an eine transparente, demokratische Abstimmung forciert hat, um sicherzustellen, dass dieses Großprojekt Windräder nicht gegen den Willen der Bevölkerung realisiert wird.

Begründung für die Einhaltung der gesetzlichen Frist zur Durchführung des Bürgerentscheids:

  • Gewährleistung der Rechts- und Planungssicherheit. 
  • Nach Auskunft des Staatsministeriums des Innern kann zusammen mit den Kommunalwahlen kein Bürgerentscheid vorgenommen werden.
  • Eine Fristverlängerung könnte eine Seite bevorteilen oder benachteiligen und das Prinzip der Gleichbehandlung untergraben.

Unsere Entscheidungen haben wir unter Berücksichtigung aller Optionen getroffen. Wir danken allen Bürgern, die uns ihr Vertrauen entgegengebracht und Unterstützung geleistet haben. 

Nun bitten wir Sie, mit „JA“ abzustimmen – Ihre Stimme zählt am 25.01.2025 im Bürgerentscheid!

v. links: Erika Freiberk, Reinhold Langenberg 1. Bürgermeister Werner Langhans, Petra Doberer, Siegfried Husemeier, Ina Salah

Bürgerbegehren in Wendelstein zum 2. Mal eingereicht 

Der Gemeinderat lehnte das Bürgerbegehren am 23.10.2025 aus denselben Gründen wie in Schwanstetten ab. Obwohl der wesentliche Grund vor Abgabe von den ermächtigten Vertretern des Bürgerbegehrens gestrichen worden war, wurde es wegen materiell-rechtlicher Fehler als unzulässig zurückgewiesen.

Unsere Überlegungen, gegen diese Entscheidung gerichtliche Schritte einzuleiten, haben wir verworfen. Vielmehr waren wir überzeugt, dass auch in Wendelstein rasch wieder die erforderlichen Unterschriften gesammelt werden können und dies die einfachere sowie schnellere Alternative zum Gang vor Gericht ist. Außerdem bestand Rechtssicherheit bei unserem neuen Bürgerbegehren, das in Schwanstetten bereits erfolgreich eingereicht wurde und dort am 25.01.2026 der Bürgerentscheid stattfinden wird. 

Innerhalb von zehn Tagen wurde das notwendige Quorum von 1.175 Unterschriften (9 % der Wahlberechtigten) schnell übertroffen. Am 17.11.2025 konnten wir erneut das Begehren dem 1. Bürgermeister Werner Langhans überreichen, gestützt durch 1.510 Unterschriften. Somit liegen alle Voraussetzungen für einen Bürgerentscheid vor.

Wir bedanken uns noch einmal bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr erneutes Vertrauen!

Gemeinsames Gespräch mit den beiden Gemeinden am 13.11.2025

Gemeinsamer Lösungsweg für das Windkraft-Vorranggebiet WK 402: 
Dialog zwischen der Bürgerinitiative Gegenwind Wendelstein-Schwanstetten (BI) und den Kommunen im Rathaus von Schwanstetten

Die Marktgemeinden Schwanstetten und Wendelstein hatten die BI zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Zuvor wurden von der Verwaltungsspitze Überlegungen vorgestellt, wie möglicherweise gemeinsam eine Lösung gefunden werden könnte, die sowohl die Interessen der BI als auch die der Kommunen berücksichtigt. 

Vorgeschlagener Lösungsweg: Moratorium

An dem Gespräch nahmen die Bürgermeister, Herr Robert Pfann und Herr Werner Langhans, sowie Herr Florian Segmüller, Herr Norbert Wieser und Herr Frank Städler teil. Vonseiten der BI waren die jeweiligen Vertreter des Bürgerbegehrens und zwei weitere BI-Mitglieder anwesend. 
Zunächst wurde Folgendes klargestellt.

  1. Die Gemeinden möchten auf jeden Fall den Bau von Windrädern 
     
  2. Die Bürgerinitiative möchte im WK 402 generell den Bau von Windrädern verhindern
     
  3. Die Gemeinden müssen sich nicht am Bau und Betrieb von Windkraftanlagen in ihrem Gemeindegebiet beteiligen. Dafür gibt es keinerlei gesetzliche Grundlage

Im weiteren Gesprächsverlauf wurde das vorgeschlagene Moratorium (siehe hier) besprochen. Es zeigte sich, dass die Interessen der BI und der Gemeinden gegenüber einem Fremdinvestor zum Teil deckungsgleich sind und eine taktische Zusammenarbeit sinnvoll sein könnte. Jedoch gibt es für das Moratorium keine Rechtssicherheit für die BI. Anders als beim Bürgerentscheid sind die Beschränkungen für die Gemeinden und die Fristen nicht gesetzlich bestimmt. Zudem kann der zugrunde liegende Ratsbeschluss durch einen Beschluss mit einfacher Mehrheit wieder aufgehoben oder geändert werden. 

Wir wurden von Bürgermeister Pfann darauf hingewiesen, dass bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 18.11.2025 über das Moratorium abgestimmt wird und die BI kurz darauf ihre Entscheidung treffen muss. Den Gemeinderäten wird eine entsprechende Beschlussvorlage vorgelegt, die wir rechtzeitig vor der Gemeinderatssitzung auf der Website der Gemeinde abrufen können. Allerdings wurde in der Beschlussvorlage, die nach unserem Gespräch veröffentlicht wurde, ein weiterer Punkt 3 mit aufgenommen. Dieser enthält im Falle eines Nichtzustandekommens des Moratoriums, dass die Verwaltung dem Marktgemeinderat empfiehlt, die Fragestellung des Bürgerbegehrens anzunehmen und zu beschließen. Somit wäre ein Bürgerentscheid am 25.01.2026 obsolet

Markt Schwanstetten - Bürgerentscheid erfolgreich herbeigeführt

Mit unserem zweiten Anlauf, dem neu abgefassten Bürgerbegehren für die Marktgemeinde Schwanstetten, ist es uns nun gelungen, einen Bürgerentscheid herbeizuführen.

Bei der Formulierung des neuen Bürgerbegehrens hatten wir die Bedenken des Gemeinderates aufgegriffen, die beim vorherigen Bürgerbegehren zu einer Ablehnung geführt haben. Aus diesem Grund wurden Fragestellung und Begründung einfach gehalten, um Klarheit zu gewährleisten. 

Der Marktgemeinderat Schwanstetten hat in seiner Sitzung am 28.10.2025 das am 10.10.2025 neu eingereichte Bürgerbegehren auf Durchführung eines Bürgerentscheids für zulässig erklärt.

Es wurden insgesamt 782 Unterstützer-Unterschriften gesammelt, wovon nur etwa 20 ungültig waren. Das Quorum von 589 Unterschriften (10 % der Wahlberechtigten) war damit erneut weit überschritten, was die breite Resonanz in der Bevölkerung und das Engagement der Initiative verdeutlicht. 

Die Bürgerinitiative wird in den kommenden Tagen gemeinsam mit den beiden Gemeinden ein Gespräch über das weitere Vorgehen führen. Ziel ist es, in einem konstruktiven Austausch tragfähige Schritte und konkrete Meilensteine festzulegen und die Umsetzung des Bürgerentscheids im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu planen.

An dieser Stelle danken wir allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für ihr Vertrauen und die positive Resonanz aus der Bevölkerung zum Bürgerbegehren. Durch Ihre Unterstützung wurde der Weg zum Bürgerentscheid geebnet und ermöglicht.

Bürgerbegehren für die Marktgemeinde Wendelstein als unzulässig zurückgewiesen

Am Dienstag, den 23.09.2025, wurde im Rahmen eines Termins Herrn Bürgermeister Langhans das Bürgerbegehren „Ja zu Schutz des Trinkwassers und der Erholungslandschaft zwischen Großschwarzenlohe, Raubersried und Leerstetten“ übergeben.

Gemäß Art. 18a Abs. 6 BayGO muss in Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern das Bürgerbegehren von mindestens 9 % der Gemeindebürger unterschrieben sein. Das Abstimmungsverzeichnis weist 13.056 Wahlberechtigte in Wendelstein aus, so dass für die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens mindestens 1.175 Unterschriften erforderlich waren. Die Auszählung der eingereichten Unterschriftenlisten hat eine Anzahl von knapp 1.800 gültigen Unterschriften ergeben, so dass das Quorum erfüllt wurde. Jedoch wurde das Bürgerbegehren am 23.10.2025 aus materiellen Rechtsgründen abgelehnt.

Anmerkung: Bei der Abfassung des Textes für das Bürgerbegehren wurde trotz juristischer Beratung übersehen, dass aufgrund einer vor wenigen Monaten stattgefundenen Gesetzesänderung die Gemeinde verpflichtet ist, ihre Flächen für Leitungen etc. für Windkraftanlagen bereitzustellen. Die betreffende Stelle, die in Schwanstetten als wesentlicher Grund zur Ablehnung führte, wurde jedoch vor Abgabe des Bürgerbegehrens in Wendelstein von den ermächtigten Vertretern des Bürgerbegehrens gestrichen. Leider ohne Erfolg. Die formaljuristische Ablehnung zeigt, wie schwer es für die Bürger ist, ihr Recht zur unmittelbaren Beteiligung an wichtigen Entscheidungen der Gemeinde wahrzunehmen.

Ablauf der Sitzung
Zu Beginn des betreffenden Tagesordnungspunktes durfte ein/e Vertreter/in der Bürgerinitiative das Wort ergreifen und Stellung zum Bürgerbegehren nehmen. 

Von Petra Doberer wurden die Beweggründe des Bürgerbegehrens inhaltlich dargelegt mit Fokus auf dem Schwachwindgebiet, dem SPA – Natura 2000-Schutzgebiet, dem Naturschutz, der nicht auszuschließenden Trinkwassergefährdung sowie dem Abrieb. Zudem wurden Sorgen von Gewerbetreibenden, Verlust unseres Naherholungsgebietes, potenzielle Wertminderungen und gesundheitliche Risiken durch Abrieb, Lärm und tieffrequenten Schall nochmals angesprochen.

Die Vertreterin verwies auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts, wonach ein Bürgerbegehren wohlwollend zu prüfen sei, und nahm Stellung zu den von der Gemeinde bemängelten Punkten. Abschließend brachte sie eine persönliche Einschätzung ein und bat die Gemeinderäte noch einmal ausdrücklich, wohlwollend über das Bürgerbegehren zu befinden, damit den Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme gegeben werde, um demokratisch über dieses Großprojekt, das alle berührt, entscheiden zu können. 

Die anschließenden Erläuterungen zu den Ablehnungsgründen durch den Ersten Bürgermeister Werner Langhans und den Geschäftsleiter Florian Segmüller bezogen sich auf die dargelegten Argumente nicht mehr. Wir hatten den Eindruck, dass unsere Stellungnahme keine Relevanz für die Abstimmung mehr hatte. Anschließend beschlossen die Gemeinderäte einstimmig, das Bürgerbegehren abzulehnen.

Fazit:
Die Bürgerinitiative empfand die Sitzung als distanziert und bedauert, dass der Bürgerwille ihrer Ansicht nach nicht ausreichend berücksichtigt wurde und stattdessen vorwiegend juristische Aspekte im Vordergrund standen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für Ihr Engagement und werden zeitnah über unsere nächsten Schritte berichten.

v. links: Jürgen Kretzer, Roland Dietrich, 1. Bürgermeister Robert Pfann, Monika Regner, Petra Doberer, Roman Trautner (Fotograf)

Bürgerbegehren in Schwanstetten zum 2. Mal eingereicht 

Wir sind uns bewusst, dass die Gemeinde weder für die Ausweisung eines Vorranggebietes Windenergie im Regionalplan noch für die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Anlagen zuständig ist. Unser Bürgerbegehren betrifft vielmehr den Aufgabenbereich der Gemeinde im eigenen Wirkungskreis: die Beteiligung an der Errichtung von Windkraftanlagen im Rahmen kommunaler Zusammenarbeit bzw. die sonstige aktive Förderung solcher Anlagen. 

Auch wenn wir weiterhin der Auffassung sind, dass das vom Gemeinde-rat am 29.09.2025 abgelehnte Bürgerbegehren nicht aus rechtlichen Gründen unzulässig war, haben wir die Bedenken des Gemeinderates aufgegriffen und sowohl die Fragestellung als auch die Begründung neu formuliert. 

Innerhalb weniger Tage überschritten wir deutlich das Quorum von 589 Unterschriften (10 % der Wahlberechtigten), sodass wir bereits am 10.10.2025 für das erneutes Bürgerbegehren 782 Unterstützer-Unterschriften dem 1. Bürgermeister Robert Pfann überreichen konnten.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützer und sehen in der Zustimmung unseres erneuten Bürgebegehrens ein klares Zeichen.

Planungsverband bestätigt die 32 neuen Vorranggebiete

Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 06.10.2025 die Abwägung der Stellungnahmen des Beteiligungsverfahren zur 23. Änderung des Regionalplans (Änderung des Kapitels 6.2.1 „Windkraft“) sowie den Erlass der zugehörigen fünfzehnten Verordnung zur Änderung des Regionalplans der Region Nürnberg (7) beschlossen. 

Sämtliche Dokumente der Sitzung (Auswertung des Regionsbeauftragten, Abwägungsdokument, Beschlussvorschläge inkl. Anlagen, Entwurf der Verordnung, etc.) sind unter Sitzungen, 06.10.2025 einsehbar. Auf rund 1.000 Seiten wurden wesentliche Einsprüche und Hinweise von Bürgern und Verbänden zusammengefasst. Unser Gebiet WK402 in Wendelstein/Schwanstetten umfasst etwa 70 Seiten, wodurch WK402 den größten Anteil darstellt. 

Hinweis: Rechtskraft haben diese Gebiete allerdings noch nicht. Die Unterlagen gehen nun an die Regierung von Mittelfranken zur sogenannten „Verbindlichkeitserklärung“. Dort wird erneut geprüft. Änderungen sind laut Planungsverband theoretisch noch möglich, aber voraussichtlich nicht in nennenswertem Umfang zu erwarten. Der Verband rechnet damit, dass die "Verbindlichkeitserklärung" im ersten Quartal 2026 erfolgt. Damit wäre grundsätzlich alles rechtskräftig. Allerdings ersetzt dies nicht das eigentliche Genehmigungsverfahren. Jede einzelne Anlage muss nochmals mit dem konkreten Standort und der geplanten Höhe - im Landkreis Roth durch das Landratsamt Roth - geprüft werden.

Bürgerbegehren für die Marktgemeinde Schwanstetten als unzulässig zurückgewiesen

Das Bürgerbegehren für die Marktgemeinde Schwanstetten wurde am 29.08.2025 an den 1. Bürgermeister Robert Pfann übergeben. Es wurde formell anerkannt und zählte insgesamt 944 gültige Unterschriften; erforderlich waren 590.

Die Marktgemeinde prüfte das Begehren jedoch als rechtswidrig bzw. unzulässig. In der Gemeinderatssitzung am 29.09.2025 wurde das Begehren aufgrund von materiellen = inhaltlichen Fehlern in Fragestellung und Begründung einstimmig als unzulässig zurückgewiesen.

Beispielsweise sei die Fragestellung unzureichend bestimmt, und unsere Bezüge auf § 11a EEG und § 36 BauGB würden die Gemeinde zu rechtswidrigem Handeln auffordern, was selbstredend von uns niemals gefordert worden wäre. 

Wesentliche Einschätzung:

  • Bei einer wohlwollenden Prüfung und Beurteilung hätte der Gemeinderat das Bürgerbegehren nach unserer Einschätzung als zulässig annehmen können. In der Gemeinderatssitzung am 29.09.2025 hat sich unser Eindruck aus dem Abstimmungsgespräch mit Bürgermeister Pfann und anderen Gemeindevertretern sowie Teilnehmern der Marktgemeinde Wendelstein am 19.09.2025 bestätigt, dass beide Marktgemeinden mit allen Mitteln versuchen werden, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zu verhindern.

Folgerung und weitere Schritte:

  • Wir haben beschlossen, aus zeitlichen Gründen vorerst keine rechtlichen Schritte zu unternehmen, sondern das Bürgerbegehren neu aufzusetzen und erneut Unterschriften zu sammeln, um eine rechtlich belastbare Vorlage zu schaffen. Dabei wurden die Bedenken des Gemeinderats aufgegriffen und in das neue Begehren eingearbeitet. Sowohl die Fragestellung als auch die Begründung wurden neu formuliert, sodass aus unserer Sicht nun die Frage zweifelsfrei hinreichend bestimmt und klar erkennbar ist, welche Maßnahmen und Beschlüsse in Bezug auf die Verwirklichung von Windkraftprojekten im geplanten Windvorranggebiet unterlassen werden sollen.
     
  • Innerhalb weniger Tage konnten erneut 782 Unterschriften gesammelt und dem neuen Bürgerbegehren zugeführt werden. Die Übergabe an den 1. Bürgermeister Robert Pfann erfolgt am 10.10.2025.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für Ihr Engagement und informieren die Bürgerinnen und Bürger zeitnah über die nächsten Schritte.

v. l: Claudia Gruber, Siegfried Husemeier, Petra Doberer, Erster Bürgermeister Werner Langhans, Reinhold Langenberg, Erika Freiberk (Fotografin)

Übergabe der eingegangen Bürger-Einwendungen an Bürgermeister W. Langhans

Bei dem Termin konnten wir zusammen mit dem Bürgerbegehren die Kopien der Bürger-Einwendungen an Bürgermeister Langhans überreichen, die bereits im Original an den Planungsverband Region Nürnberg (7) gingen. Es hatte den Anschein, dass kein Interesse dafür bestünde, weil auf Anfrage der Bürgerinitiative bislang kein Termin eingeräumt wurde. Im Gespräch stellte sich jedoch heraus, dass der Bürgermeister keine diesbezügliche E-Mail erhalten hatte. Er zeigte sich erfreut darüber, dass wir die Kopien der Einwendungen mitgebracht und ihm überreicht haben, damit er sich ein Bild von den Beweggründen der Bürger machen kann.

Übergabe von 1.900 Unterschriften für das Bürgerbegehren in Wendelstein 

Am Dienstag, 23.09.2025, konnten wir – siehe Bildlegende – in der Marktgemeinde Wendelstein dem Ersten Bürgermeister Werner Langhans die Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren überreichen. Insgesamt wurden trotz der Ferienzeit 1.900 Unterschriften gesammelt (190 Listen à 10 Unterschriften); das liegt deutlich über dem benötigten Quorum von etwa 1.175 Unterschriften (9 % der Wahlberechtigten). Wir bedanken uns für den vielseitigen Zuspruch, die Offenheit und das Vertrauen, das wir in den tausenden Gesprächen erfahren haben.

An diesem Tag hatte uns Bürgermeister Langhans zu einem Informationsgespräch eingeladen, bei dem unter anderem auch Bürgermeister Pfann und fünf Mitarbeitende aus den beiden Gemeinden anwesend waren, und bei dem die rechtlichen Aspekte sowie die Beweggründe der Gemeinden und der Bürgerinitiative diskutiert wurden. Es gab einen aktiven, zugewandten und konstruktiven Austausch, in dem wir in vielen Punkten eine gemeinsame Auffassung fanden. In einigen Punkten gab es unterschiedliche Sichtweisen, die wir offen und respektvoll besprochen haben. Die Bürgerinitiative hält nach wie vor am Bürgerbegehren fest, da der klare demokratische Auftrag, der von 1.900 Unterschriften gestützt wird und gewahrt bleiben muss. Das Bürgerbegehren ist unmissverständlich und spiegelt den Willen zur Mitbestimmung wider. Dafür stehen wir, die Bürgerinitiative, ein.

Wichtige Punkte:

  • Der Auftrag zur Mitbestimmung und die vielfältigen Bedenken der Menschen in Wendelstein dürfen nicht ignoriert werden; unabhängig vom Ausgang eines Bürgerentscheids muss eine breite Akzeptanz angestrebt werden.
  • Die Bürgerinitiative bleibt im Austausch mit der Verwaltung, um Rückfragen zügig zu klären. 

v. l: Claudia Gruber, Jürgen Kretzer, Erster Bürgermeister Robert Pfann, Petra Doberer, Monika Regner, Peter Fischer, Zweiter Bürgermeister Wolfgang Scharpff

Übergabe von 1.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren in Schwanstetten

Am Freitag, 29.08.2025, konnten wir in der Marktgemeinde Schwanstetten dem Ersten Bürgermeister Robert Pfann und dem Zweiten Bürgermeister Wolfgang Scharpff die Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren überreichen. Insgesamt wurden 100 Listen à 10 Unterschriften gesammelt; das liegt deutlich über dem benötigten Minimalwert von etwa 589 Unterschriften (10 % der Wahlberechtigten). 

Bürgermeister Robert Pfann hatte uns auf Anfrage zeitnah einen Übergabetermin eingeräumt und sich außerdem dahingehend geäußert, dass die Bearbeitung der Listen zügig erfolgen werde. Wir bleiben in engem Kontakt mit der Verwaltung, um Rückfragen schnell zu klären.

Übergabe der eingegangenen Bürger-Einwendungen an Bürgermeister R. Pfann

Die Bürgerinitiative wandte sich an die Bürgermeister der Marktgemeinden Schwanstetten und Wendelstein, um einen Termin für die persönliche Übergabe der Einwendungen zu vereinbaren. Mit der Übergabe der Kopien, die an den Planungsverband gerichtet waren, soll sich der Bürgermeister ein umfassendes Bild von den Hintergründen seiner Bürgerinnen und Bürger machen können. Dank des schnellen Entgegenkommens von Bürgermeister Robert Pfann wurde uns kurzfristig ein Termin ermöglicht.

Wir - Uwe Hohbohm (li. im Bild), Roland Dietrich (Fotograf) und Petra Doberer - überreichten die Kopien an den Bürgermeister von Schwanstetten. Dieser nahm sich die Zeit für einen offenen Austausch und hörte sich die Beweggründe der Bürgerinitiative aufmerksam an. Das Gespräch fand in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre statt, bei der sich alle Beteiligten für den offenen und respektvollen Dialog bedankten.

10. Mai 2025 -  Erfolgreiche Bürgerinformation 
Wir freuen uns über die gelungene Veranstaltung und das rege Interesse

Trotz des sonnigen Wetters besuchten am Samstagnachmittag viele Bürger:innen unsere Informationsveranstaltung beim FV Wendelstein e. V. 1923, um ihr Interesse an den geplanten Windkraftanlagen zu zeigen. Vor einem großen Publikum und in einem fast vollbesetzten Saal konnte Herr Uwe Hobohm die gemeinsam mit Herrn Siegfried Husemeier (beide Mitglieder der BI) erarbeitete Präsentation vorstellen. Dabei wurde detailliert auf die Besonderheiten unserer Region eingegangen, insbesondere auf das geplante Vorranggebiet WK402.

Unser Gastredner, Herr Dipl.-Ing. Jungnischke, hat das Thema Windkraft und erneuerbare Energien umfassend vorgestellt sowie die möglichen Folgen und Risiken aufgezeigt. Dadurch erfolgte eine tiefergehende Erläuterung und Betrachtung der Thematik. 

Im Anschluss gab es die Möglichkeit zu Fragen. Wir bedanken uns für das große Interesse an diesem wichtigen Thema und den regen Austausch.

Die beiden Vorträge können Sie über nachstehende Links abrufen.

Präsentation zur individuellen Situation an unserem Standort (WK 402)

Diese Präsentation verdeutlicht die Beweggründe, warum wir - die Bürgerinitiative Gegenwind Wendelstein-Schwanstetten -  uns gegen die Ausweisung dieses Gebiets in der Fortschreibung des Regionalplans Region Nürnberg – 23. Änderung – aussprechen und warum wir es als gänzlich ungeeignet betrachten.

Fachvortrag zu erneuerbaren Energien und Windanlagen 
- Gastreferent Dipl.-Ing. Robert Jungnischke -

Robert Jungnischke verfügt über umfassende Expertise im Bereich der erneuerbaren Energien, insbesondere im Zusammenhang mit Windenergie. In seinem Fachvortrag erläutert er übergreifend die technische Umsetzung, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit von Windenergieprojekten.

Beginn unserer Informationskampagne
 

Flyerverteilung

Mitte April hatten wir in kürzester Zeit 10.000 Exemplare unseres Flyers an die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden Wendelstein und Schwanstetten verteilt. Damit wurden sie erstmals detailliert über das geplante Vorhaben, den Bau von Windrädern im Gebiet zwischen Wendelstein (OT-Raubersried) und Schwanstetten (OT-Leerstetten), informiert.

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